Das vierte Heimspiel in der dritten Liga hätte nicht spannender sein können. Zu Gast in der Lebacher Halle war der bis dato ungeschlagene Aufsteiger aus Freiburg. Die Gegnerinnen sind ebenfalls neu in der Liga und bestritten die ersten drei Spiele ohne Satzverlust und nahmen somit seit Saisonbeginn den Platz des Tabellenführers ein. Doch das sollte sich ändern.
Wir starteten mit einem Ass durch Luna Weber in das Spiel und die Halle jubelte. Von Beginn an war die phänomenale Unterstützung der knapp 200 Zuschauer zu spüren. Mit dieser Unterstützung erarbeiten wir uns in Satz 1 einen Vorsprung von 23:15. Der Freiburger Trainer wechselte und brachte seine beste Spielerin Britta Steffens ins Spiel, die uns ab diesem Zeitpunkt das Leben schwer machte. Freiburg holte schließlich auf und plötzlich stand es 24:22. Doch wir konnten den Satzball verwandeln und Freiburg gab zum ersten Mal in dieser Saison einen Satz ab.
Mit höchster Motivation starteten wir in den 2. Satz und dieser begann ganz anders als erhofft. Wir lagen von Beginn an hinten und konnten die Gegnerinnen erst bei einem Spielstand von 15:15 einholen. Ab dann rissen wir das Ruder herum und gingen mit 20:17 in Führung. Die Spannung erreichte in der Crunchtime bei 24:23 einen Höhepunkt, als Vanessa Kunst zum Aufschlag ging. Mit einem Ass beendete sie den zweiten Satz. 2:0 Führung!
Doch Freiburg ließ das nicht auf sich sitzen. Zwar starteten wir im dritten Satz mit einem Vorsprung von 12:5 ins Spiel, doch wir konnten diesen nicht aufrechterhalten. Eine hohe Eigenfehlerquote und ein starkes Blockspiel der Gegnerinnen ließen es nicht zu, dass wir punkteten. Letztendlich holte Freiburg uns in der Crunchtime bei einem Spielstand von 20:21 ein und erarbeitete sich den ersten Satzball. Diesen schafften wir zwar zu verteidigen, doch bei 25:23 gewann Freiburg den ersten Satz in diesem Spiel.
In Satz 4 spielten die Gegnerinnen ihre Stärken aus und lagen von Beginn an vorne. Auch schafften es mehrere Spielerwechsel nicht, den Satz zu drehen, sodass wir diesen ebenfalls mit 23:25 abgeben mussten.
Jetzt hieß es im Tie-Break von Younia Sawa: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und wir entschieden uns für das Jetzt. Die Zuschauer, die Auswechselbank und die Spieler auf dem Feld legten nochmal eine Schippe drauf. Die Stimmung in der Halle war unbeschreiblich. Wir lagen während des gesamten Satzes einen Punkt vorne, bis wir beim Spielstand von 11:10 drei Asse einstecken mussten und Freiburg den Spielstand zu 11:12 dreht. Mit großer Unterstützung von außen erreichten wir schließlich den ersten Matchball bei 14:13, die Halle bebte und Freiburg verteidigte. Dieses Szenario wiederholte sich bei 15:14, 16:15 und schließlich bei 17:16. Die ganze Tribüne stand und die „Lebach“-Rufe schallten durch die Halle. Am Aufschlag: Younia Sawa. Der Gegner griff an, Lena Zewe verteidigte, Younia Sawa spielte zu und Mira Weber setzte zum letzten Angriff an. Punkt für Lebach. Wir gewannen 3:2 vor einer unglaublichen Kulisse! Zur besten Spielerin wurde unsere Zuspielerin Luna Weber gewählt.
Am nächsten Wochenende ist Entspannen angesagt. Nach sechs langen Wochen freuen wir uns auf das erste spielfreie Wochenende, bevor es am 15.11. zum ersten Auswärtsspiel nach Villingen geht. Doch auch das nächste Heimspiel lässt nicht lange auf sich warten. Am 23.11. erwarten wir um 15:00 Uhr den Tabellennachbarn aus Bad Vilbel. Für dieses Spiel ist wieder jede Unterstützung gefragt, die wir kriegen können. Also kommt vorbei und macht die Halle voll! Wir freuen uns auf euch!







